Katze oder Kater?
Wunderschön sind beide Geschlechter. Auf den ersten Blick sieht man keinen Unterschied. Bei vielen Katzen ist das sogenannte geschlechtsspezifische Erscheinungsbild weiblicher und männlicher Tiere nur gering ausgeprägt. Nicht in jedem Fall sind sekundäre Geschlechtsmerkmale vorhanden. Die Form der Pfotenballen unterscheidet sich zwar leicht, dies ist aber schwer festzustellen. Jedoch lässt sich ungefähr sagen, dass Kater im Durchschnitt mehr wiegen als weibliche Katzen. Viele Kater sind auch größer undkräftiger im Körperbau und fressen bis zu 30% mehr. Sie können mit den Jahren charmante Katerbacken bekommen. Die Katerbacken können sich auch nach der Kastration entwickeln, da nicht nur in den Hoden Testosteron produziert wird.
Weibliche Katzen wirken oft feiner, eleganter und sind zierlicher gebaut. Sie bewahren ihre Eleganz und Schönheit bis ins hohe Alter, zudem passen sie besser auf sich auf. Sie sind vorsichtiger und kämpfen weniger aggressiv.
Ab der Geschlechtsreife (5. bis 12. Monat) tritt der wirkliche Unterschied zwischen Katze und Kater auf. Katzen werden rollig. Sie miauen sehr laut, gebärden sich wild und sind nervös. Freilaufende Katzen locken Kater aus ihrer Umgebung an, was dann meist zur Trächtigkeit führt.
Unkastrierte Kater markieren ihr Revier mit Urin und Kot, den sie nicht vergraben. Für Katzen ein normales Verhalten aber für den Menschen eher unangenehm. Kater neigen vermehrt zu Kämpfen mit anderen Katern und freilaufende Kater neigen zu ausgedehntem Streunen.
Wenn man die Tiere nicht zur Zucht verwenden möchte, sollte man sie, wenn sie mit diesem typischen Verhalten beginnen, kastrieren lassen.

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